Dienstag, 30. September 2014

[Montagsfrage] Merchandise zu Büchern

Die liebe Nina hat dieses Mal eine Frage gestellt, die sich mit dem Drumherum von Büchern beschäftigt.

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Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

Merchandise hat ja auch immer ein bisschen was mit Fan-sein zu tun. Mag mein ein Buch, Film oder ähnliches, dann will man mehr davon haben: Kleidung, Schreibwaren, Poster oder gar ein Accessoire, das im Buch oder Film selbst auftaucht.

Ich gebe zu, ich war als Teenager kein so ein richtiges Fan-Girl von Boygroups. Jetzt auch nicht. Mit einer Ausnahme: Die Ärzte. Gut, ich bin nicht so verrückt, wie jene, die der Band zu jedem Konzert nachreisen. Aber ich kaufe mir jedes Mal etwas vom Merchandise. Meist ein T-Shirt. Es ist eine schöne Erinnerung. Andere kaufen Starbucks-Tassen in den Städten, in denen sie waren.

Aber bei Büchern? Da habe ich nichts und da habe/hatte ich auch nie den Wunsch, etwas zu besitzen. Einen Zauberstab von Harry Potter etwa oder die Brosche aus Die Tribute von Panem. Warum das so ist, weiß ich gar nicht. Vielleicht, weil ich keine Erinnerung daran brauche, ich habe ja das Buch bzw. den Film da.
Aber ich habe auch nichts dagegen, dass es so etwas gibt. Klar, damit wird noch mehr Gewinn gemacht und es nimmt gerne mal Überhand wie häufig bei Kinderfilmen. Aber im Grunde ist es Angebot und Nachfrage. Und ich mag den Gedanken, dass jemand ein Buch oder Film so sehr mag, dass er es auch in anderen Dingen (bei sich) haben will. Immer noch besser als einem Schauspieler oder Sänger nachzujubeln und ihm nachzueifern, finde ich.

Montag, 29. September 2014

[Immer wieder…] #35

Die Woche ging für mich rasend schnell vorbei und der Monat ist damit auch schon fast wieder um. Das Schöne daran: jetzt beginnt die Zeit mit den nebligen Morgen. Schön.

|Gesehen| wie Menschen versuchen kultiviert Wein bei einer Lesung zu trinken
|Gerochen| Kürbissuppe – dieses Mal mit einem besonders frischen Kürbis vom Markt
|Gefühlt| Verwirrung, Kopflosigkeit und Genervtsein
|Gelesen| endlich mal wieder Bücher – es ist einfach das perfekte Wetter dafür
|Gehört| mein Freund hat sich ein Aquarium gekauft
|Getan| viel gearbeitet und meine Wohnung schöner gemacht
|Gegessen| nur noch, wenn ich Hunger hab, endlich wieder!
|Getrunken| immer noch vor allem Coke Zero und Tee
|Gedacht| hoffentlich klappt alles die nächsten Wochen
|Gefragt| wie ich nach Hause komme
|Gewünscht| mehr Zeit für mich
|Geärgert| über den Unfall gestern bei der Bahn – ich kam drei Stunden später nach Hause und das war dann nach Mitternacht
|Gestaunt| über meinen Instinkt in Sachen Wohnungseinrichtung – er funktioniert gut!
|Gefreut| wie schön der Schuhschrank nun aussieht und mein Sofa und die Suppe war so lecker!
|Gekauft| bei Ikea: Sofakissenbezüge, Besteckhalter, Korkuntersetzer (für eine Pinnwand) und Kartons für Kleinkram zum Verstauen; im Baumarkt: Holzfarbe und Zubehör

So hier mal noch ein paar Bilder:

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links: meine neue Teekanne mit neuem Stövchen. Ich bin sehr zufrieden mit ihr. Bis auf die Tatsache, dass der Deckel recht heiß wird, aber gut. rechts: meine Einkäufe vom Baumarkt und Ikea.

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links und rechts: ich war mal seit einer Ewigkeit im Theater und hatte mich dafür ein bisschen hübsch gemacht. Meine Liebe zum Theater ist damit wieder neu entflammt. Vielleicht sollte ich meinen ganz ursprünglichen Berufswunsch noch nicht ganz abschreiben. Mal sehen… auf jeden Fall freue ich mich, dass ich in Zukunft –beruflich– öfter ins Theater kann.

Ich wünsche euch eine schöne, neue Woche!
Lasst euch von dem schwankenden Wetter nicht unterkriegen.

Samstag, 27. September 2014

[Lesung] Katrin Bauerfeind–Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag

Ich schreibe seit diesem Monat ehrenamtlich für eine regionale Online-Plattform. Da berichten wir über Events, Konzerte, Theater und eben auch über Lesungen. So ging ich quasi als rasende Reporterin zur Lesung von Katrin Bauerfeind. Hier mal ein Auszug aus meinem Bericht:

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“Katrin Bauerfeind stellte an jenem Abend ihr erstes Buch vor. „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“ heißt es und will Momente aus Bauerfeinds Leben erzählen. Auch während der Lesung erzählte und las die 32-Jährige aus ihrem Leben.

Katrin Bauerfeind kommt aus Aalen, einem kleinen Ort zwischen Stuttgart und Ulm, studierte Technikjournalismus und machte sich als Moderatorin schnell einen Namen. Zunächst im Radio und online, später war sie auch für Harald Schmidt tätig und bekam auf 3sat ihre eigene Sendung.

Nun hat sie also ein Buch geschrieben. Als sie sich das Thema ihres Buches überlegte, ob Kochen, Beziehungen oder gar Kinder, merkte sie, dass sie in allem gescheitert sei. Also beschloss sie darüber ein Buch zu schreiben. Dem Publikum im Roxy, es waren rund 300 Leute, sagte sie, das Buch sei für all jene die große Pläne hatten und jetzt ihre Einbauküche abbezahlen. Sie zählte noch weitere Beispiele auf, für wen das Buch geeignet sein könnte, doch eines merkten alle: Katrin Bauerfeind tat sich noch schwer auf der Bühne, so ganz alleine und nur mit ihrem Manuskript. Da wirkten die Witze etwas einstudiert, kamen zu schnell und erhielten auch nur zögerliche Lacher.”

Mittwoch, 24. September 2014

Post vom S. Fischer Verlag

Vor einiger Zeit erreichte mich ein geheimnisvoller Brief aus Libropolis. Cornelius Kyriss teilte mir darin mit, dass er der Meinung sei, ich sei ein Bibliomant.

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Von diesem Brief berichtete ich auf instagram. Cornelius Kyriss bat mich eine Prüfung zu absolvieren, ob ich auch wirklich ein Bibliomant war. Diese Aufforderung führte mich auf diese wunderbar gestaltete Internetseite:

Libropolis

Ich legte die Prüfung ab und drückte mir anschließend ganz fest die Daumen. Hoffentlich habe ich bestanden! … Auf anderen Blogs wurde ja ausführlicher darüber berichtet und daher hat sicherlich der ein oder andere dadurch schon mitbekommen, dass es sich hierbei um eine aufwendige Promo-Aktion vom Fischer Verlag für das neue Buch von Kai Meyer handelt…
Denn unter allen Prüflingen wurden Pakte verlost (die Anzahl weiß ich nicht mehr), in denen das neue Buch, ein Hörbuch und noch mehr stecken sollte.

Dienstag, 23. September 2014

[Montagsfrage] Marken und Bücher

Nina hat sich mal wieder eine Frage einfallen lassen, auf die ich gerne antworte!

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Sind Markennennungen in Büchern für Dich okay?

Ehrlich gesagt lese ich kaum Bücher, in denen Marken vorkommen müssten/könnten. Ist ja auch immer eine Frage des Genres. Allerdings habe ich mir spontan eine Gegenfrage gestellt: Warum sollen denn Marken genannt werden?
Sicherlich gibt es einige Marken, die das Allgemeinwort quasi ersetzt haben. Tempo ist so ein Beispiel. Ich selbst benutze das Wort aber sehr selten für ein Taschentuch.
Und dann bin ich vielleicht auch zu sprachsensibel oder dergleichen. Ich finde, es geht auch immer schöner. Und schöner ist in meinen Augen und Ohren meist ohne Marke. Sicherlich könnte man argumentieren, dass man sich mit einer Marken identifizieren kann – sie kann aber auch ausgrenzen. Marken können etwas über die Figur aussagen, die diese benutzt – das setzt aber voraus, dass man etwas mit der Marke verbindet. Und die Assoziationen sind nicht immer gleich. Beispiel: Apple oder Primark. Ist man Apple-Fan, findet man die Marke toll. Ist man kein Fan, dann verbindet man im besten Fall gar nichts damit. Primark finden viele junge Menschen super (billige Mode, immer topaktuell), andere finden es furchtbar, weil sie die negativen Seiten dieses Billigkonsum sehen.

Ich finde: Marken müssen nicht sein, es geht auch sehr gut ohne. Es macht ein Buch nicht besser, beschreibt eine Szene nicht klarer oder gibt der Figur einen besonderen Charakter. Markennennung ist okay, aber weder notwendig noch sprachlich schön.

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